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Veränderungen der Frau in der Schwangerschaft

  • 1.-4. Monat - der Organismus stellt sich auf die Schwangerschaft ein

    Erste körperliche Veränderungen werden oft schon in der 5. Woche festgestellt. Die Periode bleibt aus. Bei vielen Frauen kommt es bereits zu Brustspannen und Übelkeit.

    Die Hormone beeinflussen ab der 6. Schwangerschaftswoche das Wachstum der Brust und der Gebärmutter.

    Der Körper bereitet sich auf die Bedürfnisse des Embryos und der Geburt vor. Der Stoffwechsel verändert sich. Das führt zu einem schnelleren Wachstum der Nägel und Haare, aber auch zu erhöhter Flüssigkeitseinlagerung, Übelkeit, Müdigkeit und Schwindel.

    Hormone sorgen dafür, dass die Muskulatur dehnbar wird und führen manchmal zu Hautveränderungen. Eine erhöhte Schweiß- und Talgdrüsenaktivität kann Akne hervorrufen bzw. verschlimmert diese.

    In der 9. Schwangerschaftswoche drückt die wachsende Gebärmutter zunehmend auf die Harnblase. Da die Genitalorgane stärker mit Blut versorgt werden und vermehrt Sekret bilden, kann es zu vaginalem Ausfluss kommen.

    Im ersten Drittel nehmen Frauen durchschnittlich ein bis drei Kilo an Gewicht zu.

  • 5.-7. Monat - in dieser Phase fühlen sich die meisten Schwangeren am wohlsten

    Das zweite Schwangerschaftsdrittel ist meist das erfreulichste. Vorbei sind Übelkeit und Erbrechen und Hormone setzen große Energien frei.

    Die benötigten Nährstoffe für den Fötus steigen, folglich auch das Blutvolumen. Das Herz der werdenden Mutter muss mehr arbeiten, so dass der Puls um 5 bis 10 Schläge pro Minute ansteigt.

    Ab der 16. Woche produziert der Körper bereits die Kolostralmilch, Vormilch.

    Die Gebärmutter wächst und hat in der 18.-19. Schwangerschaftswoche die Größe einer Melone. Der Bauch wird sichtbar. Die Bauchhaut spannt sich zunehmend. Cremes und Öle können die Haut geschmeidig halten und Schwangerschaftsstreifen und Geweberissen entgegenwirken.

    Der zunehmende Bauchumfang verändert die Körperhaltung der Schwangeren. Sie geht ins Hohlkreuz, um den Körper im Gleichgewicht zu halten, was wiederum meist zu Rückenschmerzen führt.

    Ab der 20. Woche ist der Bauch deutlich zu sehen und die ersten Bewegungen des Kindes zu spüren. Alle Organe werden von der wachsenden Gebärmutter nach oben gedrängt. Eventuell entsteht Sodbrennen.

    Kurzatmigkeit ist die Folge des erhöhten Sauerstoffbedarfs. Diese wird besonders beim Treppensteigen oder Reden deutlich. Beinkrämpfe können auftreten durch den Druck der Gebärmutter auf die Beckengefäße.

  • 8. Monat bis zur Geburt - das wachsende Baby wird zur zunehmenden Belastung

    Das letzte Schwangerschaftsdrittel ist meist das beschwerlichste für die werdende Mutter.

    Da die wachsende Gebärmutter alle Organe zunehmend zur Seite drängt, entstehen die typischen Schwangerschaftsbeschwerden wie Sodbrennen, Verstopfung, Kurzatmigkeit, erhöhter Harndrang, Rückenschmerzen.

    Das Kind wird immer lebhafter und drückt dies auch häufig nachts aus, wenn seine Mutter schlafen möchte. Schlaflosigkeit und Übermüdung sind häufig die Folge.

    Zeitweise können schon Vorwehen auftreten, die noch nicht sehr schmerzhaft, aber durchaus unangenehm sein können.

    Die durchschnittliche Gewichtszunahme während der Schwangerschaft beträgt sechs bis elf Kilo.
    Im Einzelnen wiegen:

    •     Fruchtwasser ½ bis 1 kg
    •     Mutterkuchen ½ kg
    •     Gebärmutter 1 bis 1½ kg
    •     neu gebildetes Blut 1 kg
    •     neu gebildetes Gewebe 2 kg
    •     Wassereinlagerungen 1 bis 3½ kg

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